Meeresspezialitäten

Das Meer war seit jeher Nahrungsquelle. Das saubere Meereswasser, der steinerne Küsten- und Meeresgrund, die Temperatur und zahlreiche Süßwasserquellen ermöglichen einen ausgezeichneten Lebensort für verschiedenartiges Unterwasserleben. Von der Verbundenheit der Bewohner Krks mit dem Meer und dem Fischfang zeugt auch die Niederschrift des Statuts der Stadt Krk aus dem Jahr 1512:

«Die Fischer waren anfangs heilige und gesegnete Menschen wie Apostel unseres Retters... Aber da die menschliche Schwäche mehr dem Gewinn als der Seligkeit zugeneigt ist, bestimmen wir fest anhand der Statuten, dass sich kein Fischer trauen soll, den Fisch irgendwo und irgendwem zu verkaufen, außer an bestimmten Orten des städtischen Fischmarkts.»

Es sind alle Arten anwesend, von den Sardinen bis zur Makrele, vom Tintenfisch und den Calamari bis zum Octopus, vom Schwertfisch bis zum Stichling, von den Miesmuscheln bis zu den Austern... Ebenfalls in ausreichenden Mengen ist hier auch der beste weiße Fisch: Zahnbrasse, Goldbrasse, Seebarsch, Geißbrasse, Spitzbrasse, Zweibindenbrasse, Martinsfisch, Rotbrasse, Drachenkopf, Sägebarsch, Adlerfisch, Scholle, Knurrhahn, Hechtdorsch, Meerrabe, Barsch, gemeine Meerbrasse, Brandbrasse, Seebarbe, sowie auch Seeteufel, Seekatze, Rochen...
Von den Krebsen haben wir den Hummer, Krabben, sowie den weltbekannten Kvarnerscampi. Die Mehrheit der Menschen wäre einer Meinung mit der Behauptung, dass der schmackhafteste Scampi auf der Welt jener aus dem blauen Schlamm der Kvarnerbucht ist. Von der Herkunft des Kvarnerscampi kann man am häufigsten die Geschichte hören, dass er durch Kreuzung des heimischen Scampis mit Scampis, welche aus dem südchinesischen Meer in der Verkleidung der britischen Kriegsschiffe in den Hafen von Rijeka gelangt sind, entstanden ist. Aber, sei es wie es ist, wahrscheinlich ist es wahr, dass der jetzige Scampi künstlich in der Adria angesessen ist, beziehungsweise, dass er aus Norwegen hergebracht wurde, was in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts festgestellt wurde. Der Kvarnerscampi hat eine blassrote Farbe und hat einen dünneren Panzer im Vergleich zu seinem glutroten norwegischen Verwandten. Auch im Geschmack gibt es sogar einen Unterschied, der Kvarnerscampi nämlich hat eine besondere Struktur, welche, so sehr sie auch fest ist, auch geschmeidig ist, er hat eine assoziative Süße, einfach gesagt, er ist unübertreffbar! Der Scampi wächst sehr langsam, da er den Panzer überzieht, und um 20 Dekagramm zu erreichen, braucht er 10 Jahre! Durch die Zubereitung des Kvarnerscampi «na buzaru» (Sauce aus Weißwein, Olivenöl, Tomaten, Knoblauch) hebt sich sein natürliches Aroma, aber auch der Duft hervor. Oder einfacher, probieren Sie Scampi vom Rost!
Alle Meeresfrüchte können Sie selber mit Olivenöl von Krk und dem Wein «vrbnička žlahtina» zubereiten, oder einfacher, besuchen Sie eine der zahlreichen Weinschenken oder eines der zahlreichen Restaurants!